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BHE-Fachkongress „Brandschutz“ überzeugt

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Als wertvolle Informationsplattform hat sich der Fachkongress „Brandschutz“ des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. etabliert. Das bewährte Veranstaltungskonzept lockte im März 2017 rund 450 Teilnehmer nach Fulda.

BHE Brandschutz
Im Brandschutz gilt es zahlreiche Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien zu beachten. Fachfirmen und Betreiber investieren oft viel Zeit, die Vorschriftenlage einerseits und die vielen technischen Möglichkeiten andererseits im Blick zu behalten.

Wie bereits in den Vorjahren überzeugte das zweitägige Veranstaltungsformat - eine Kombination aus attraktivem Vortragsprogramm und hochkarätiger Fachausstellung - mit einer aktuellen Themenauswahl.

Besonders gefragt und schon frühzeitig ausgebucht war bspw. der Vortrag „Die neue DIN VDE 0833-2 für Brandmeldeanlagen“ von Sascha Puppel, Sachverständigen- und Planungsbüro Sascha Puppel GmbH aus Erkelenz. Neben komprimierten Informationen zu den wichtigsten Neuerungen wurden auch wichtige Hinweise für deren Umsetzung in der Praxis gegeben. Sascha Puppel, als Sachverständiger an der Überarbeitung der Norm beteiligt, präsentierte Informationen aus erster Hand und war auch nach seinem Beitrag ein gefragter Ansprechpartner.

Hohen Zulauf erzielte auch der Vortrag von Dr. Wolfgang J. Friedl, Ingenieurbüro für Sicherheitstechnik in München, zum Thema „Brandursachenermittlung und Kriminalistik“. Der branchenbekannte Sicherheits- und Schadensingenieur berichtete anschaulich von realen Brand- und Versicherungsfällen und gab Einblick in die unterschiedlichen Arten der Brandstiftung, die Rechtsprechung und mögliche Präventionsmaßnahmen.

Parallel zu den Vorträgen bot eine namhaft besetzte Fachausstellung beste Möglichkeiten, neue und bewährte Brandschutz-Lösungen in Augenschein zu nehmen und sich unverbindlich beraten zu lassen. Der beliebte abendliche Branchentreff bildete den idealen Rahmen für vertiefende Gespräche in angenehmer Atmosphäre.

Als gelungener Abschluss erwies sich die Podiumsdiskussion am Ende des zweiten Kongress-Tages. Zwei Sachverständige, ein freier Journalist und je ein Vertreter der VdS Schadenverhütung GmbH und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V., diskutierten mit etwa 130 Teilnehmern zur Frage „Ist der Brandschutz in Deutschland überreguliert? Wie viele Normen, Richtlinien und Verordnungen benötigen wir wirklich?“. Die unterschiedlichen Sichtweisen und zahlreichen Beiträge aus dem Publikum zeugten von der Brisanz und Aktualität des Themas, befeuerten eine lebhafte Diskussion und setzten somit einen gelungenen Schlusspunkt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bhe.de