SCHUTZ VON MUSEUMSEXPONATEN, KUNST UND FAHRZEUGEN

04.01.2017 Museen & Kultureinrichtungen

SCHUTZ VON MUSEUMSEXPONATEN, KUNST UND FAHRZEUGEN

Die Anforderungen an Sicherheitstechnik in Museen und Sammlungen sind hoch. Das liegt an der Verschiedenheit der zu schützenden Exponate und deren zum Teil hohen Werte. Bis dato gab es wenige übergreifende Sicherheitssysteme, die einen Komplettschutz boten. Human Detector ist ein Multisensorsystem, das speziell für den Schutz von Museumsexponaten, Kunst und Fahrzeugen entwickelt wurde.

In diesem kleinen Gehäuse befinden sich verschiedene Sensoren. Fotorechte: heddier electronic GmbH

Die 1989 gegründete heddier electronic GmbH gehört zu den Pionieren der kapazitiven Sensortechnik. Etliche Produkte befinden sich seit fast 20 Jahren im Markt. Das Human Detector System ist die konsequente Weiterentwicklung bewährter Technik. In einem kleinen Kunststoffgehäuse befinden sich verschiedene elektronische Sensoren. Kleinste Berührungen an den geschützten Objekten werden damit erkannt. Je nach eingestellter Empfindlichkeit kann bis zu 60 cm vor der eigentlichen Berührung ein Alarm ausgelöst werden. Selbst ein kurzer Fingertipp auf einem seltenen Oldtimer wird problemlos erkannt.

Der ebenfalls eingebaute seismische Sensor registriert minimale Schwingungen in und am geschützten Objekt. Das ermöglicht einen wirkungsvollen Schutz gegen Airbag- und Navi-Diebstähle auf den Parkplätzen der Autohäuser. Großflächige Exponate - z. B. Podeste und Figurinen - lassen sich durch den optional anschließbaren Radarsensor sichern. Über den externen Sensoreingang werden zusätzliche Sensoren - z. B. Türkontakte und Alarmausgänge - von Klimageräten in Vitrinen angeschlossen.

Human Detector ist ein Multisensorsystem, das speziell für den Schutz von Museumsexponaten, Kunst und Fahrzeugen entwickelt wurde. Fotorechte: heddier electronic GmbH

Die kapazitive Sensorik im Human Detector unterscheidet sich grundsätzlich von anderen im Markt befindlichen Sicherheitssystemen. Der sonst so kritische Masseanschluss kann komplett entfallen. Auch gibt es kein Übersprechen auf benachbarte Exponate. Selbst große Objekte - z. B. Automobile - können innerhalb weniger Sekunden gesichert werden.

Die Installation ist dank des Batteriebetriebs einfach und kann durch den Betreiber selber ausgeführt werden. Die beiden Lithium-Batterien reichen für ca. 1 Jahr Betrieb. Wird ein Alarm ausgelöst, wird das über einen eingebauten lautstarken Signalgeber gemeldet. Falls gewünscht können bis zu 1000 Sensoren mit einer Alarmzentrale per Funk verbunden werden. Die Reichweite reicht hierbei im Freiraum bis zu 300 m.

Die Zentrale verfügt über verschiedene Anschlussmöglichkeiten und kann damit Überwachungskameras (Onvif und Pelco) und Personenrufanlagen steuern. Die Software der Alarmzentrale ermöglicht eine Protokollierung aller Aktivitäten. Eine Anbindung an Leitstellen und übergeordnete Sicherheitstechnik ist möglich.

Im Münsterland unterhält der Hersteller eine große Ausstellung mit Exponaten, verschiedenen Kunstwerken und Fahrzeugen. Die Ausstellung wird zur Demonstration der Leistungsfähigkeit und zur Schulung von Errichtern von Sicherheitsanlagen genutzt.

Nähere Informationen finden Sie unter www.human-detector.com

Zurück