18.09.2018 Aus den Unternehmen, Kritische Infrastruktur

Über den Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) wird schon sehr lange geredet. Das ist gut so und gleichsam fatal. Wer lange über etwas scheinbar Wichtiges spricht, läuft Gefahr, es am Ende des Tages zu zerreden. Gern erinnern wir uns an den massenhaften Gebrauch der Wörter „nachhaltig“ und „Nachhaltigkeit“. Dies drohte fast, ein wirklich zukunftsrelevantes Thema vollständig zu diskreditieren. Zurück zum Sektor Gesundheit. Wer wünscht sich nicht für die Stunde null seiner Sprösslinge eine freundliche, fürsorgliche und unaufdringlich professionell geführte Geburtenstation. Später machen wir dann gern einen Bogen um Kliniken und Krankenhäuser. Dasein sollen sie schon und funktionieren müssen Sie auch. Das gilt aber auch für unseren Hausarzt und die für immer erwartete Verfügbarkeit von Hustensaft und Schmerzmitteln. Ist dies selbstverständlich, heute und in der Zukunft? Nein. Es ist aber völlig zu Recht eine Erwartung jedes Bürgers an unser Gemeinwesen, weil es seit vielen Jahren zu unserer Art zu leben dazu gehört. Viele Menschen andernorts beneiden uns darum. Es gehört irgendwie dazu. So, wie klar ist, dass der Bankautomat uns etwas von unserem Geld auszahlt, dass Strom aus der Steckdose kommt und es beim Bäcker und im Supermarkt Brot zu kaufen gibt.

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