Dedrone liefert US-Verteidigungsministerium Daten über zivile Drohnen im Luftraum

08.05.2018

Militärische Einrichtungen in den USA testen Anti-Drohnen-Technologie made in Germany

„Anekdotenhafte Berichte über Drohnenvorfälle in der Nähe von Militärbasen bieten dem militärischen Sicherheitspersonal meist nur sehr unzureichende Informationen über die tatsächliche Gefährdungslage“, erklärt Jörg Lamprecht, CEO und Mitgründer von Dedrone. „Unsere Partnerschaft mit DIUx gibt uns die Möglichkeit, direkt mit militärischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten und die Verantwortlichen darüber zu informieren, wie sie den Luftraum vor feindlichen Drohnenpiloten schützen können.“

Plattform zur Detektion und Abwehr ziviler Drohnen
Dedrone bietet ein kommerzielles, serienmäßig produziertes Drohnenwarnsystem für Kunden aus dem zivilen und militärischen Bereich. Die Technologieplattform ist auf die Integration passiver Sensoren ausgelegt. Die Basis bilden von Dedrone entwickelte Radiofrequenzsensoren, die Drohnen und Fernsteuerungen anhand ihrer Funksignale erkennen und orten. Das System kann durch Radare, Kameras und Mikrofone von Drittanbietern beliebig erweitert werden.

DroneTracker, die Dedrone-eigene Softwareplattform, sammelt, verarbeitet und bewertet die Sensor-Informationen, um Drohnenaktivitäten zu detektieren, und sichert forensische Beweise wie das Kommunikationsprotokoll der Drohne, ihre Flugbahn und die Position des Piloten. Sobald eine Drohne erkannt wurde, können automatisch Schutz- und Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden. DIUx experimentiert mit der Dedrone-Technologie, um verlässliche Informationen über Drohnenaktivitäten über geschützten Einrichtungen zu generieren.

Zahlreiche Zwischenfälle mit Drohnen
Drohnen bringen eine Vielzahl von Gefahren mit sich, von Spionage bis hin zu Terroranschlägen. Zudem gab es in der Vergangenheit mehrere Beinahe-Kollisionen von Drohnen mit Helikoptern der Küstenwache und der Armee, und es kam zu Störungen von Flugoperationen im In- und Ausland. Weltweit betreibt das US-Verteidigungsministerium mehrere Hundert Militärstützpunkte und Hochsicherheitseinrichtungen.

Markt für Technologie zum Schutz vor Drohnen wächst
In einem Bericht aus dem Jahr 2017 schätzen Branchenanalysten die jährlichen weltweiten Ausgaben für Anti-Drohnen-Ausrüstung auf 500 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar und prognostizieren für die nächsten Jahre ein zweistelliges Wachstum.

Zurück