19. FORSI Security Day 2019 + 20. Jubiläum FORSI

07.05.2019

Nach dem letztjährigen Jubiläum zur Volljährigkeit der FORSI Sicherheitswirtschaftstage, die das erste Mal als FORSI Security Days ausgetragen wurden, feiert die FORSI-Familie dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen! Zu diesem Anlass wird die Veranstaltung wieder nach Berlin zurückkehren, wo sie bereits unter dem Dach der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) ausgerichtet wurde. Traditionell gehört sie weiterhin zum festen Bestandteil des Forschungsinstituts Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI), welches seit Januar 2015 an der Europa-Universität Viadrina als Abteilung des Viadrina Compliance Centers (VCC) angesiedelt ist und sich weiterhin seinen Forschungsgebieten – Unternehmenssicherheit und Sicherheitswirtschaft – widmet. Die Konferenzreihe dient als Diskussionsforum für aktuelle Sicherheitsfragen und wendet sich an Vertreter der Politik, der staatlichen und kommunalen Verwaltung, an Führungskräfte der privaten Sicherheitswirtschaft, an Verbands- und Polizeivertreter sowie an Berater und Wissenschaftler. Auf diese Weise wird eine interdisziplinäre Plattform geschaffen, die eine themenübergreifende Debatte zu aktuellen Schwerpunkten der zivilen Sicherheit möglich macht.


·         Bewacherregister in Action


Nach der Verschiebung Anfang 2019 geht das Bewacherregister am 1. Juni dieses Jahres an den Start. Mit dem Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften, die vom Gesetzgeber auf den Weg gebracht wurden, um die Qualitätsstandards des Gewerberechts zu erhöhen, steht neben dem geplanten „Sicherheitsdienstleistungsgesetz“ das Bewacherregister im aktuellen Fokus der privaten Sicherheitswirtschaft. Als eines der neuen Werkzeuge soll es die behördlichen Überprüfungen von Unternehmen und Angestellten der Branche bzw. solcher, die es werden wollen, schnell und zentral ermöglichen. Während es zurzeit von den Sicherheitsunternehmen mit den entsprechenden Informationen gefüllt wird, ergeben sich schon vorab nicht nur rechtliche und organisatorische Fragestellungen, die im Rahmen der ersten Expertenrunde thematisiert werden sollen.



·         Regelung des Sicherheitsgewerbes im DACH-Vergleich


Das im Koalitionsvertrag festgelegte „Sektorgesetz“ der Sicherheitswirtschaft soll die Branche mit gewerberechtlichen Neuregelungen auf ein neues Qualitätsniveau hieven. Qualifikationsstandards, Zuverlässigkeitsüberprüfungen, eigenständige Anforderungsprofile für bestimmte Tätigkeitsfelder und entsprechende Befugnisse sowie die Schaffung einer Rechtsgrundlage für aktuelle datenschutzrechtliche Spannungsfelder sind nur einige der Punkte, welche vom neuen sog. Sicherheitsdienstleistungsgesetz gefordert werden. Die Umsetzung und Rahmenbedingungen sollen im dritten Panel ins Verhältnis zur Perspektive aus Österreich und der Schweiz gesetzt werden, um Erfahrungen beider Nachbarstaaten in die aktuelle Debatte einfließen zu lassen.


·         Security Services 4.0 = Sicherheitswirtschaft in Zeiten der Digitalisierung


Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) sind längst Bestandteil der deutschen Security-Landschaft. Angepasste Lösungen gehen dabei Hand in Hand mit den sich fortlaufend verändernden Anforderungen, die die digitale Vernetzung mit sich bringt. Das Sicherheitsgewerbe muss sich dabei mit den Herausforderungen und dem Potential von neuen technischen und damit zusammenhängenden sozialen Gefahrenherden auseinandersetzen, die hohe Investitionen in die Neuordnung von Personal- und Sicherheitskonzepten nötig machen. Neben kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und der hochtechnologisierten IT-Branche greift das impulsgebende Internet der Dinge bereits heutzutage auch in die Aufgabenbereiche von kleinen und mittelständischen Unternehmen der Security-Branche ein und birgt Potenzial für weitreichende Entwicklungen.


Zielsetzung


Die Tagung verfolgt das Ziel, die aktuellen Fragen der Unternehmenssicherheit und der privaten Sicherheitswirtschaft zu beleuchten und zu vertiefen, vorhandene Problemlösungen zu präsentieren und neue Lösungsansätze durch aktiven Meinungsaustausch zwischen den Interessenvertretern zu initiieren.

Teilnahme

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen nur online und bis zum 07.06.2019 möglich ist.

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