SICHERHEITSDIENSTE IMMER ÖFTER IM EINSATZ

24.05.2017

Ob bei Großveranstaltungen, wie Konzerten oder Sportevents, in Krankenhäusern, Kindergärten oder Schulen, in allen Bereichen des alltäglichen Lebens treffen wir mittlerweile auf Sicherheitsdienste.

Nicht erst nach dem verheerenden Anschlag in Manchester ist die Sicherheitslage gefühlt angespannter. „Es ist nicht mehr so, dass wir nur an neuralgischen Punkten wie Flughäfen oder bei großen Konzerten auf Sicherheitsvorkehrungen treffen“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Sicherheitsdienste sind so gut wie überall anzutreffen. 

„Selbst für den morgigen Vatertag ist es an den verschiedensten Orten bereits notwendig geworden einen Sicherheitsdienst zu engagieren“, so Olschok. Ob es um randalierende Betrunkene an Seen und Stränden, Fans bei Sportveranstaltungen oder aggressive Angehörige in Krankenhäusern gehe, wichtig sei dass das eingesetzte Sicherheitspersonal gut qualifiziert ist.

Veranstaltungen haben in Deutschland seit vielen Jahren einen sehr hohen Sicherheitsstandard zu erfüllen. Nach den bedauerlichen Ereignissen in Manchester oder vor Weihnachten in Berlin werden die Sicherheitskonzepte permanent angepasst. 

Insbesondere für Groß- oder Risikoveranstaltungen müsse zwingend sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter auf ihre Tätigkeit vorbereitet sind und die Abläufe für den Ernstfall geübt werden. Der BDSW fordert deshalb erneut eine gesetzliche Vorgabe an die Qualifikation der Sicherheitsunternehmen und deren eingesetztes Sicherheitspersonal. „Das 40-stündige Unterrichtsverfahren ist eine reine Gewerbezugangsregelung und für die Ausbildung beim Schutz von Veranstaltungen völlig ungeeignet. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium weiß das seit 20 Jahren ohne tätig zu werden“, so Olschok abschließend.

Mehr Informationen zum professionellen Veranstaltungsschutz finden Sie unter www.bdsw.de

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