FEUERSCHUTZTÜREN NACH EUROPÄISCHEM STANDARD

11.07.2017 Baulicher Brandschutz

Nach Einführung der Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore – mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ liefern die Lizenznehmer „System Schröders“ ab sofort Feuerschutztüren und -tore, die diesen neuen Standard erfüllen.

Links: Lizenznehmer „System Schröders“ liefern bereits jetzt Feuerschutztüren und -tore für den Außenbereich nach der neuen CE Norm EN 16034 (Bildquelle: System Schröders) Rechts: Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH, wirkt in zahlreichen nationalen und europäischen Normungsausschüssen für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse mit. (Bildquelle: TwooDoo/System Schröders)

Brandschutzabschlüsse nach der neuen europäischen Norm bieten eine noch höhere Sicherheit als zugelassene Feuerschutzabschlüsse nach DIN 4102-5. Auch deshalb führt System Schröders nach Inkrafttreten der EN 16034 bereits in der Koexistenzphase Feuerschutztüren und -tore nach europäischem Standard ein.

Im ersten Schritt bieten die lizensierten Fertigungsbetriebe von System Schröders feuerbeständige Außentüren und Innentore, wahlweise mit Rauchschutz der Klasse EI290 (S200) C2/C5 an. Für die einflügelige feuerbeständige Konstruktion „System Schröders TSN-11“ sind hierbei Breitenmaße von 525 bis 1.500 Millimeter und Höhenmaße von 750 bis 2.950 Millimeter möglich. Bei zweiflügeligen Türen und Toren „System Schröders TSN-12“ betragen die Rohbaumaße für die Breite 1.250 bis 3.250 Millimeter und für die Höhe 1.700 bis 2.950 Millimeter.

Die neuen Konstruktionen wurden erfolgreich in Brandversuchen nach EN 1634-1, Rauchversuchen nach EN 1634-3 und Dauerfunktion nach EN 1191 geprüft. Ein Klassifizierungsbericht nach EN 13501-2 liegt vor.

Darüber hinaus sind die neuen Türen und Tore wahlweise mit unterschiedlichen Leistungseigenschaften wie Einbruchschutz bis Klasse RC4, Luftdichtigkeit bis Klasse 4, Schlagregendichtigkeit bis Klasse 8a, Widerstand gegen Windlast bis Klasse C5, Druck-/Sogbelastung bis 5.000 Pa sowie einem Schallschutz bis 45 dB erweiterbar.

Alle Türen können sowohl in Stahl, als auch in Edelstahl gefertigt und nach Wunsch mit Glasausschnitten ausgestattet werden.

Reinhard Schröders, Geschäftsführer der Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH, erklärt: „Die Produktnorm EN 16034 ist nur in Kombination mit den jeweiligen Produktnormen EN 14351-1 (Außentüren), EN 14351-2 (Innentüren), EN 13241-1 (Tore) und EN 16361 (Automatische Türen) anwendbar. Von diesen sind die Produktnormen EN 14351-2 und EN 16361 noch nicht im Amtsblatt gelistet und somit nicht für die Kombination mit der EN 16034 verfügbar. Sobald diese im Amtsblatt veröffentlich werden, können unsere Türen auch umgehend für diese Bereiche geliefert werden.“

CE Normen können ab sofort umgesetzt werden

Für Architekten, Hersteller und Verarbeiter bedeutet das, dass Ausschreibungen und Angebote in den bereits gültigen Bereichen nach der EN 16034 und nach Ergänzung der fehlenden Produktnormen in allen Produktbereichen erfolgen können. Die Lizenzbetriebe „System Schröders“ können zudem bereits jetzt nach der zum 1. November 2019 verpflichtenden Norm fertigen und sich somit zukunftssicher aufstellen.

Lizenzpartner profitieren von Fach- und Prüfkompetenz

System Schröders entwickelt seit 40 Jahren Feuerschutzabschlüsse. Die Fertigung der Türen erfolgt über Lizenzpartner in Deutschland, im europäischen Ausland und in Asien. Als Lizenzgeber übernimmt das Unternehmen den mit Neuprüfungen verbundenen Aufwand vollständig und führt die gesamte Abwicklung und Kommunikation mit der zuständigen notifizierten Produktzertifizierungsstelle (NPZ-Stelle) durch. „Der Lizenznehmer schließt mit der NPZ-Stelle einen Zertifizierungsvertrag, der die Auditierung seiner Fertigung einschließt, und hat ansonsten keinen weiteren Aufwand für Prüfungen und Zertifizierungen gemäß der Produktnorm“, so Schröders.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.system-schroeders.de

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