GEWALTPRÄVENTION UND ZIVILCOURAGE STÄRKEN

15.05.2017 Prävention

Bundesweit ereigneten sich gemäß der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik im vergangenen Jahr rd. 193.500 Gewalttaten (+ 6,7 %). Dabei wirkt sich jedes einzelne Delikt nicht nur auf die objektive Sicherheit aus, sondern beeinflusst speziell auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger.

„Deutschland zählt nach wie vor zu den sichersten Ländern der Welt. Gleichwohl gibt es eine Reihe von Gefahren, die erhebliche Sorgen bereiten“, betont Dr. Chris­tian Lüdke, Geschäftsführer der zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden TERAPON Consulting GmbH (Foto). „Dazu zählen unter anderem die sinkende Hemmschwelle von Gewalt­tätern und das brutale Vorgehen einzelner Krimineller.“

Neben ausreichendem Polizeischutz gerade im öffentlichen Raum und der weiteren Förderung von Zivilcourage kommt dem Thema Gewaltprävention eine zentrale Bedeutung zu. „Jeder Einzelne sollte daher stets die Augen offen halten und sich bewusst auf kritische Situationen vorbereiten – denn Täter suchen Opfer, keine Gegner“, sagt der renommierte Krisentherapeut.

Das frühzeitige Erkennen potenzieller Gefahrensituationen und die möglichst optimale Vorbereitung auf solche Fälle lassen sich dabei genauso gezielt trainieren wie selbstbewusstes Auftreten und die entsprechende Körpersprache. „Es geht darum, die eigenen Stärken zu nutzen, um im Fall der Fälle deeskalierend zu wirken und entschlossen zu handeln“, betont der 56-Jährige. Mit dem internetbasierten Beratungsprogramm TERA-PI ist dies auch anonym sowie unabhängig von Zeit und Ort möglich.

Der Ausbau von Gewaltprävention ersetze aber selbstverständlich nicht die Arbeit der Polizei und die Notwendigkeit aus­reichender Zivilcourage in der Bevölkerung. „Jeder Bürger darf nicht nur für sich selbst die Augen offen halten, sondern muss genauso wachsam dafür sein, ob andere Menschen in Gefahr geraten. Dann heißt es einzugreifen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen – z. B., indem ich die Polizei informiere“, unterstreicht Dr. Lüdke.

Neben der Prävention sind Akutintervention und Rehabilitation weitere wichtige Themen. TERAPON bietet dazu u. a. rund um die Uhr bundesweit vor Ort schnelle Hilfe bei einschneidenden Erlebnissen wie Gewalttaten.

Das vollständige Interview lesen Sie auf www.terapon.de

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