• Produktpiraterie

„Wo der Herr seine Kirche baut, stellt der Teufel eine Kapelle daneben.“ Das Sprichwort aus der Feder des Dr. Martin Luther ist im 500. Jahr der Reformation treffend wie eh und je. Dort, wo mit viel Schweiß etwas glanzvoll Neues geschaffen wird, ist der Beelzebub nicht fern, der von diesem Glanz profitieren möchte - ohne oder zumindest mit wenig Mühe.

  • Produktpiraterie

Produkterpressung zählt nach wie vor zu den massivsten Bedrohungen der Wirtschaft. Stark betroffen von diesem Phänomen sind in erster Linie Produzenten von Lebensmitteln, Verkehrsbetriebe, Handelsketten, Kosmetikahersteller und Pharmaunternehmen. Unternehmen der Elektronikindustrie und Automobilkonzerne sind mit Drohungen, Artikel mit Sprengsätzen zu versehen beziehungsweise Fahrzeugnutzer gezielt zu töten, auch schon konfrontiert worden.

  • Produktpiraterie

Obwohl viel Sensibilisierungsarbeit geleistet wurde, geraten innovative Produkte oder etablierte Marken früher oder später ins Visier der Marken- und Produktpiraten. Noch immer begehen viele Inhaber von Schutzrechten den (ersten) Fehler damit, dass sie glauben, ihre Marke oder ihr Produkt sei keineswegs im Fokus der Fälscher.

  • Produktpiraterie

Kaum eine kriminelle Handlung hinterlässt eine solche Spur von Schaden wie die Fälschung von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten allgemein. Hier werden die Unternehmen der Pharmaindustrie – vom DAX-notierten Konzern bis zum innovativen Mittelständler –, die Apotheker und natürlich nicht zuletzt die Verbraucher geschädigt. Letztere an Leib und Leben.