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Türöffner für neue Technologien – Innovation Hub: Eine Initiative des BVSW

14.09.2026

Unternehmenssicherheit wird zunehmend komplexer. Gleichzeitig entstehen digitale Lösungsansätze, mit denen sich die wachsenden Herausforderungen besser bewältigen lassen. Mit dem BVSW Innovation Hub will der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. junge Unternehmen und etablierte Akteure zusammenbringen.

Innovation Hub: Eine Initiative des BVSW

Foto: Adobe Stock / KI generiert

Die Aufgaben in der Unternehmenssicherheit sind in den vergangenen Jahren vielschichtiger geworden. Sicherheitsverantwortliche müssen heute nicht nur „klassische Risiken“ im Blick behalten, wie beispielsweise Diebstahl oder unbefugten Zutritt. Hinzu kommen ständig neue Bedrohungen, etwa durch Cyberangriffe, geopolitische Spannungen, den Klimawandel oder eine stärkere Abhängigkeit von vernetzten Systemen.  Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Vorgaben sowie die Erwartungen an Dokumentation und Transparenz.

Diese Entwicklungen fallen in eine Zeit, in der sich digitale Technologien in einem rasanten Tempo weiterentwickeln und immer mehr Unternehmen gegründet werden, die Lösungen für die wachsenden Herausforderungen in der Sicherheit anbieten.
 

Brücke zwischen Start-ups und Sicherheitsanwendern

Genau diese Situation führte zur Idee des BVSW Innovation Hubs. Die Initiative möchte den Austausch zwischen Start-ups und Sicherheitsverantwortlichen etablierter Unternehmen fördern. „Mit dem BVSW Innovation Hub wollen wir junge Unternehmen dabei unterstützen, ihre Lösungen auf dem Markt zu etablieren“, sagt BVSW-Geschäftsführerin Caroline Eder. „Über den BVSW Innovation Hub erhalten Gründerinnen und Gründer Zugang zu rund 200 Entscheidungsträgern mit Sicherheitsverantwortung.“

Von dem Austausch profitieren beide Seiten: Start-ups lernen die Anforderungen der Unternehmenssicherheit aus erster Hand kennen und können ihre Lösungen entsprechend daran ausrichten. Die BVSW-Mitgliedsunternehmen erhalten im Gegenzug frühzeitig Einblick in neue Technologien und die Möglichkeit, diese auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen, um sie eventuell in ihre Sicherheitskonzepte zu integrieren.
 

Lösungen für mehr Sicherheit und Effizienz

Was solche Lösungen konkret leisten können, zeigen die Start-ups, die über die Initiative Mitglied beim BVSW geworden sind. Das Schweizer Unternehmen Laelaps AI beispielsweise entwickelt eine Security-Intelligence-Plattform, die stationäre Sicherheitsinfrastruktur und autonome Robotikplattformen zu einem einheitlichen Lagebild zusammenführt. Damit können kritische Ereignisse schneller sichtbar gemacht werden. Die Lösung von Laelaps AI kommt mittlerweile vor allem bei der Sicherung von kritischen Infrastrukturen zum Einsatz, beispielsweise bei Rechenzentren, Energieanlagen und kritischen Produktionsstätten. Dr. Sophia Belser, CEO von Laelaps AI, schätzt vor allem den Austausch innerhalb des Verbands: „Ich finde es sehr spannend, dass der BVSW so viele unterschiedliche Branchen zusammenbringt, von Unternehmen aus dem militärischen und sicherheitstechnischen Bereich bis hin zu Anwenderunternehmen. Gleichzeitig hat mir gefallen, dass der Verband Unternehmen von ganz unterschiedlichen Größen offensteht, DAX-Unternehmen sind ebenso vertreten wie kleinere Betriebe. Für uns als junges Unternehmen ist es wichtig, Kontakte in die Sicherheitsbranche zu knüpfen und uns mit anderen auszutauschen. BVSW bietet hier viele Möglichkeiten.“

Künstliche Intelligenz kann aber nicht nur Sicherheitsprozesse optimieren, sondern kann auch Arbeitsabläufe automatisieren und damit die Effizienz steigern.  ForceHub, seit Juni Mitglied im BVSW, bietet hier eine Lösung, die speziell auf die Anforderungen von Sicherheitsdienstleistern ausrichtet ist. Das Unternehmen hat eine Plattform entwickelt, die Sicherheitsdienstleister bei Dokumentation, Schulung und Onboarding unterstützt. Insbesondere in diesem Bereich, der von hohen Anforderungen an die Dokumentation und Mitarbeitenden mit internationalem Hintergrund geprägt ist, lassen sich darüber administrative Prozesse vereinfachen.

Der ForceHub-Gründer und Geschäftsführer Henry Burkert sieht vor allem die Chance, seine Lösungen genau an den Anforderungen der Sicherheitsbranche auszurichten: „Uns ist ein Punkt bei der Entwicklung von ForceHub wichtig: Wir wollen keine Lösung im stillen Kämmerchen entwickeln, sondern getreu dem Motto „mit der Branche für die Branche“. Der direkte Austausch, das Netzwerken auf Augenhöhe und das gegenseitige Lernen von- und miteinander sind für uns unverzichtbar, um eine Plattform zu bauen, die den Betrieben im Alltag auch wirklich hilft. Der BVSW bietet mit seinem starken Netzwerk und seiner tiefen Branchenkompetenz dafür die absolut optimalen Bedingungen für uns als junges Unternehmen.“
 

Jubiläum mit Zukunftsperspektive

Der Start des BVSW Innovation Hub fällt in ein besonders Jahr: 2026 feiert der BVSW sein 50-jähriges Bestehen. Dass der Verband das Jubiläum nicht nur für einen Rückblick nutzt, sondern gleichzeitig eine Initiative zur Förderung neuer Technologien und junger Unternehmen ins Leben ruft, unterstreicht seinen Anspruch, aktuelle Entwicklungen aktiv aufzugreifen. Damit setzt der Verband ein Zeichen, dass er die aktuellen Entwicklungen der Sicherheitsbranche aktiv begleiten will. Denn die Anforderungen an die Unternehmenssicherheit werden sich auch künftig weiter verändern – und damit auch der Bedarf an neuen Ideen und technologischen Lösungen.

www.bvsw.de

 

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